Michael Müller-Czer­ni­ak

Buongiorno, Hallo & Guten Tag

In ein­er Welt, die von dig­i­tal­en Bildern über­flutet wird, bewahren analoge, per Hand abge­zo­gene Fotografien die Essenz des Greif­baren, des Zeit­losen. Jede dieser Abzüge ist ein Unikat – ein physis­ches Echo eines Augen­blicks, der nie wieder genau so sein wird. Das Licht, das einst durch die Linse fiel, man­i­festiert sich auf Papi­er, nicht als bloße Kopie, son­dern als handw­erk­lich erschaf­fenes Zeug­nis des Moments.

Diese Bilder tra­gen die Spuren der Berührung, der Chemie, der Geduld. Sie fordern Langsamkeit in ein­er schnellen Welt, Konzen­tra­tion in ein­er Ära der Zer­streu­ung. Sie sind nicht nur Abbilder der Real­ität, son­dern poet­is­che Frag­mente des Vergänglichen, die uns daran erin­nern, dass das Wahre oft nicht im Per­fek­ten liegt, son­dern im Men­schlichen, im Spür­baren, im bewusst Geschaf­fe­nen.

Ich bin Micha!

Ana­log Fotograf aus Mih­la

Seit cir­ca zwanzig Jahren umtreibt mich die Fotografie. Mal ehr so Neben­bei, mal vorder­gründig und vol­lum­fänglich. 
Mal als stolz­er Papa das Fam­i­lien­al­bum fül­lend und mal als Wer­be­fo­tograf zehn Meter Messewände gestal­tend.
Vor fünf Jahren wurde mir die Flut an Bildern, Megapix­eln und Giga­bytes allmäh­lich Zuviel und es begann mein Fokus hin zur analo­gen Fotografie — man kön­nte sagen: Zurück in die Zukun­ft.

Mit dieser Neuaus­rich­tung wuchs meine Begeis­terung immer weit­er. Zunächst begann ich, meine Filme selb­st zu entwick­eln, und heute gestalte ich den gesamten analo­gen Prozess in mein­er eige­nen Dunkelka­m­mer. Die Begeis­terung, ein fer­tiges Bild auf samtigem Bary­th­pa­pi­er in den Hän­den zu hal­ten, ist jedes Mal wie das erste Mal – ein Moment voller Magie und unendlich­er Inspi­ra­tion.

„Fotografie hat etwas von ein­er Vergänglichkeit, denn sie ist ein Moment, der ewig ver­weilt!“

Wim Wenders

Die analoge Fotografie lädt mich dazu ein, den Moment in sein­er ganzen Tiefe und Einzi­gar­tigkeit zu erleben. Während dig­i­tale Bilder oft in Sekun­den­bruchteilen erzeugt wer­den und sich in unzäh­li­gen Kopi­en ver­lieren, fordert der analoge Prozess dazu auf, bewusster zu entschei­den, was fest­ge­hal­ten wird.
Jed­er Film, der belichtet, jede Dunkelka­m­mer­en­twick­lung, ist ein rit­u­al­isiert­er Akt der Acht­samkeit und Kreativ­ität.

In der analo­gen Fotografie zeigt sich die Schön­heit im Unvol­lkomme­nen: kleine Abwe­ichun­gen, über­raschende Licht­spiele und die einzi­gar­tige Kör­nung erzählen Geschicht­en, die sich dig­i­tal oft glät­ten und vere­in­heitlichen. Dieser Prozess erin­nert mich daran, dass das Leben nicht immer per­fekt insze­niert wer­den muss, son­dern ger­ade in seinen spon­ta­nen und unvorherse­hbaren Momenten seine wahre Magie ent­fal­tet.

Die analoge Tech­nik bewahrt eine gewisse Ehrlichkeit und Authen­tiz­ität, die im dig­i­tal­en Zeital­ter manch­mal ver­loren geht. Sie lädt ein, die Kun­st des Fotografierens als einen Weg der inneren Einkehr und des bewussten Erlebens zu ver­ste­hen — ein Weg, der den Betra­chter eben­so berührt wie den Schaf­fend­en selb­st.

die Welt der Fotokunst

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